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Sprechen Sie mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin über den Impfschutz gegen RSV für ältere Erwachsene.
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RSV-Saison: Infektionsrisiko meist bis in den April am höchsten

RSV ist eine hochansteckende Atemwegserkrankung. Zwischen Oktober und April ist RSV-Saison, denn in diesen Monaten verbreiten sich RS-Viren am stärksten. Dabei ist das Infektionsrisiko meist bis in den April am höchsten.

Gefährdet sind nicht nur Säuglinge und Kleinkinder. Auch für Personen ab ca. 60 Jahren steigt das Risiko für einen schweren RSV-Krankheitsverlauf. Erfahren Sie hier mehr über RSV und wie Sie auch noch während der RSV-Saison gezielt vorbeugen können.
RSV: Wichtige Fakten
RSV – was ist das?
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RSV ist eine hochansteckende Atemwegserkrankung ausgelöst durch das RS-Virus (Respiratorische Synzytial-Virus). Folgen können Lungenentzündungen oder stationäre Krankenkausaufenthalte sein. Die Übertragung erfolgt zumeist über Tröpfcheninfektionen, beispielsweise durch Niesen oder Husten. Infizierte Personen können das Virus unbemerkt an andere übertragen, somit auch an Risikogruppen.
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RSV-Saison
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Von Oktober bis April ist RSV-Saison, dabei ist das Infektionsrisiko meist bis in den April am höchsten. Gerade ältere Erwachsene sollten jetzt noch mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin über Ihren RSV-Impfschutz sprechen.
Wer ist besonders gefährdet?
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RSV betrifft alle Altersgruppen. Neben Säuglingen und Kleinkinder haben besonders ältere Erwachsene ab ca. 60 Jahren ein erhöhtes Risiko für einen schweren RSV-Krankheitsverlauf. Das Immunsystem wird mit zunehmendem Alter schwächer. Es reagiert langsamer und kann die Erreger nicht mehr so schnell abwehren. Dadurch können sich die RS-Viren bei älteren Menschen leichter von den oberen auf die unteren Atemwege ausbreiten. Zusätzlich sind ältere Menschen häufig durch Vorerkrankungen, wie Asthma, COPD oder Herzinsuffizienz körperlich bereits vorbelastet.
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RSV-Krankheitsverlauf
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Bei älteren Erwachsenen kann eine RSV-Erkrankung vermehrt schwer verlaufen. In Deutschland führt ca. 1 von 4 diagnostizierten RSV-Infektionen bei Erwachsenen ab 60 Jahren zu einem stationären Krankenhausaufenthalt.
Zusätzlich kann eine RSV-Infektion bestehende Vorerkrankungen, wie Asthma, COPD oder Herzschwäche verschlechtern. Experten sprechen hierbei von einer Exazerbation.
Auch nach der Genesung können vor allem weiterhin gesundheitliche Einschränkungen als Spätfolgen bestehen bleiben. Viele ältere Menschen erholen sich von einem schweren Verlauf nicht mehr vollständig. Gerade bei gesundheitlich bereits eingeschränkteren Personen können nach überstandener RSV-Infektion die Unabhängigkeit und Selbständigkeit eingeschränkt sein.
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Kann man RSV vorbeugen?
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Eine Ansteckung mit RSV lässt sich trotz Einhaltung der Hygieneregeln wie regelmäßiges Händewaschen sowie hygienisches Niesen und Husten nicht gänzlich vermeiden. Bislang steht auch keine ursächliche Behandlung gegen RSV-Infektionen oder ihre Folgen zur Verfügung. Hinzu kommt, dass man sich im Laufe des Lebens immer wieder anstecken kann.

Ältere Menschen können jedoch mit einer RSV-Impfung dazu beitragen, sich vor einem schweren Krankheitsverlauf zu schützen.
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Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt für folgende Personengruppen die RSV-Impfung:
  • Personen im Alter von 60 bis 74 Jahren, wenn:
    • Eine schwere Vorerkrankung vorliegt
    • Sie in einer Einrichtung der Pflege leben
  • Alle Personen ab 75 Jahren

Die Kosten für die Impfung werden für die oben genannten Personengruppen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen – dafür einfach die Versichertenkarte in der Arztpraxis vorlegen.

Sprechen Sie jetzt mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin über Ihren RSV-Impfschutz.
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Weitere Informationen über RSV finden Sie hier:
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Quellen
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Ambrosch, A. et al. Focusing on severe infections with the respiratory syncytial virus (RSV) in adults: Risk factors, symptomatology and clinical course compared to influenza A / B and the original SARS-CoV-2 strain. J Clin Virol. 2023;161:105399.

Branche, AR. et al.: Change in functional status associated with respiratory syncytial virus infection in hospitalized older adults. Influenza Other Respir Viruses. 2022;16(6):1151-1160.

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Cherukuri, A. et al.: Adults 65 years old and older have reduced numbers of functional memory T cells to respiratory syncytial virus fusion protein. Clin Vaccine Immunol. 2013;20(2):239-247

https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/RKI-Ratgeber/Ratgeber/Ratgeber_RSV.html; Letzter Zugriff: 18.12.2025 https://influenza.rki.de/Wochenberichte/2024_2025/2025-39.pdf; Letzter Zugriff: 18.12.2025

Epidemiologisches Bulletin 32/2024 des Robert Koch-Instituts. Verfügbar unter https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/Epidemiologisches-Bulletin/2024/32_24.pdf?__blob=publicationFile&v=4. April 2025

Epidemiologisches Bulletin 15/2025 des Robert Koch-Instituts. Verfügbar unter https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/Epidemiologisches-Bulletin/2025/15_25.pdf?__blob=publicationFile&v=2. April 2025

Marijic P, et al., Costs and Complications of Respiratory Syncytial Virus and Acute Respiratory Infections in the Adult Population: Analysis of a German Claims Database. Pharmacoecon Open. 2025 May;9(3):445-459. doi: 10.1007/s41669-025-00565-3Ubamadu E, et al., Respiratory Syncytial Virus Sequelae Among Adults in High-Income Countries: A Systematic Literature Review and Meta-analysis. Infect Dis Ther. 2024 Jul;13(7):1399-1417. doi: 10.1007/s40121-024-00974-7

NP-DE-AVU-WCNT-250050, Dez25